Getreideanbau (Getreideland NRW)

Unsere eigenen Getreidefelder werden nach Bioland-Richtlinien ökologisch und nachhaltig bestellt.

Das gesamte Getreide wird bei uns auf dem Hof zu Nudeln verarbeitet. Da jedoch die Menge unserer Felder nicht ausreicht, haben wir eigens dafür die Marke „Getreideland NRW“ ins Leben gerufen.

Siegel Getreideland Nordrhein-Westfalen

Unter bestimmten Auflagen bauen die dort angeschlossenen Vertragslandwirte das für uns zusätzlich benötigte Getreide an. Denn für all unsere Produkte sollen die Rohstoffe aus NRW stammen.

Die Partnerlandwirte, die unter unserem Label „Getreideland NRW“ agieren, müssen die von uns vorgegebenen Anbauvorschriften strengstens einhalten. Dazu zählen:

  • 5-folge Fruchtanbau
  • kein Einsatz von Herbiziden, Insektiziden oder Fungiziden
  • Verzicht auf Halm-Verkürzungsmittel, Reifespritzung und künstliche Düngung

Damit wollen wir gesunde Bodenverhältnisse für mehr Bodenlebewesen fördern und wieder herstellen.

Zusätzlich verlangen wir Untersaaten beim Getreideanbau, damit der wichtige Stickstoff für das Pflanzenwachstum selbst erzeugt und somit der Boden ausreichend versorgt wird. Dieses gilt ebenso als wichtige Nahrung und Grundlage für Regenwürmer und andere Bodenlebewesen. Nach der Ernte wird die Untersaat untergebaut, dadurch wird die künstliche Düngung erspart.

Verarbeitet wird das gesamte Getreide in einem Mühlenbetrieb in NRW, das fertige Mehl wird direkt zu uns in die Produktion geliefert. Wir halten die Transportwege so kurz wie möglich um umweltschonend zu handeln (CO2-Einsparung).